|
Sonnenaktivitäten - Polarlicht
Die Seite wird jede Minute aktualisiert |
||
|
Hier eine sehr gute Grafik von http://www.ips.gov.au. Sie zeigt waagerecht die Geschwindigkeit des Sonnenwind (bei einer Schockfront kann dieser bis zu 1000 km/s schnell sein). Senkrecht ist die Ausrichtung des interplanetaren Magnetfeldes zu sehen. Dieses muss südlich liegen (!), auch hier je weiter, desto besser. In der Spitze des Pfeils wird die Dichte der Teilchen gezeigt: Auch diese sollte möglichst hoch liegen. Die Farben reichen von grün über gelb bis rot. Diese Grafik ist immer aktuell, nicht nur deshalb halte ich sie für die beste Informationsquelle. Wenn "Speed" über 500 liegt, die Dichte bei "Rot" und die Ausrichtung des IMF "Bz" negativ steht - SIEHT ES FÜR EIN POLARLICHT VERDAMMT GÜNSTIG AUS. IN DEM FALL GILT DIE DEVISE "NICHTS WIE RAUS"!! |
| Sonnenwind: ACE | |||||
|
|
|
|
|
|
|
Die neuesten ACE Daten Der ACE Satellit ist zwischen Sonne und Erde auf dem sogenannten L1 Liberationspunkt positioniert. Seine Entfernung zur Erde beträgt etwa 1.5 Millionen km. Er ist quasi unser Vorposten im All. Der Sonnenwind passiert den Satelliten etwa eine Stunde bevor er die Erde erreicht. Anhand seiner Daten ist es möglich eine Kurzfristprognose für die Polarlichtaktivität zu geben. Besonders aussagekräftig sind bei den ACE-Daten die "Density" und der "Speed", also Teilchendichte und Geschwindigkeit. Bevor eine neue Schockfront auf die Erde trifft, registriert der ACE-Satellit meist einen plötzlichen Anstieg der Teilchengeschwindigkeit. Je höher Teilchendichte und Geschwindigkeit, um so besser sind die Polarlichtchancen bei uns. Von großer Bedeutung ist auch die Ausrichtung des interplanetaren Magnetfeldes. Der Wert ist als rote Kurve unter "Bz" zu finden. Eine südliche Komponente (Wert<0) ist für Polarlichter bei uns günstig. Ein Anstieg bei der Grafik zum Protonenfluß deutet auf die Ankunft einer neuen Schockfront hin. |
|||||

Das Magnetfeld der Erde
From muir.spasci.com |
Der 11-jährige Zyklus der Sonnenflecken
Für die Animation das Bild anklicken Sind alle Zeiger im roten Bereich, kann es auch in Deutschland Polarlichter geben !
![]() From sec.noaa.gov |
|
Wenn eine Schockfront die Erde erreicht, versetzt das ihr Magnetfeld in heftige Unruhe. Mit Magnetometern läßt sich diese messen. Folgende Grafik stammt vom Kiruna-Magnetometer. Je heftiger die drei Messdaten nach oben, bzw. unten reichen, desto heftiger ist die Störung des Magnetfeldes: |
|
Die nächste Abbildung stammt von www.spacew.com . Die Farben gehen von Grün (schwache Aktivität), über Orange (mittlere Aktivität), bis Rot (starke Aktivität). Für ein Polarlicht bei uns sollte das Overall bis Deutschland reichen, die Farbe bei Rot liegen.
|
This plot shows the current extent and position of the auroral oval in the northern hemisphere, extrapolated from measurements taken during the most recent polar pass of the NOAA POES satellite.
The red arrow in the plot, that looks like a clock hand, points toward the noon meridian.
The statistical pattern depicting the auroral oval is appropriate to the auroral activity level determined from the power flux observed during the most recent polar satellite pass. The power fluxes in the statistical pattern are color coded on a scale from 0 to 10 ergs .cm-2.sec-1 according to the color bar on the right. The pattern has been oriented with respect to the underlying geographic map using the current universal time, updated every ten minutes.
This presentation provides an estimate of the location, extent, and intensity of aurora on a global basis. For example, the presentation gives a guide to the possibility that the aurora is located near a given location in the northern hemisphere under the conditions that existed at the time of the most recent polar satellite pass.
|